Melanchthonhaus Bretten

Philipp Melanchthon wurde am 16. Februar 1497 in Bretten geboren. Zur Erinnerung an den Reformator, Humanisten, Universalgelehrten und engsten Mitarbeiter Martin Luthers wurde 1903 an der Stelle des Geburtshauses am Marktplatz das Melanchthon-Gedächtnishaus errichtet. Es beherbergt eine umfangreiche Sammlung von Drucken, Autographen, Kupferstichen und Medaillen zu Melanchthon, zur Reformations- und Frühneuzeitgeschichte.

Das Melanchthonhaus fungiert als Museum, wissenschaftliche Spezialbibliothek und Ort kultureller Veranstaltungen. Es beherbergt auch die Forschungseinrichtung der Europäischen Melanchthon-Akademie Bretten. Der außergewöhnliche Lebensweg von Philipp Melanchthon lässt sich für den Besucher des Melanchthonhauses in der opulent mit Fresken ausgestatteten Gedächtnishalle im Erdgeschoss nachvollziehen.

Die Räume im Obergeschoss eröffnen den ganzen Kosmos des Wirkens Melanchthons: Das Städtezimmer mit seinen holzgeschnitzten Wappen an der Decke illustriert die Vielzahl der Städte, mit denen der Reformator und Humanist im Austausch stand. Die politischen Kräfte der Reformation stellt das Fürstenzimmer mit Gemälden von Herrschern dar, die sich in ihren Gebieten für die Reformation eingesetzt haben. Das Theologenzimmer gleicht dem Studierzimmer Melanchthons in Wittenberg. Das Humanistenzimmer wiederum stellt herausragende wissenschaftliche Zeitgenossen Melanchthons vor und verdeutlicht die vielseitigen Begabungen des Universalgelehrten.






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