Das Melanchthonhaus als reformationsgeschichtliches Museum

Das Melanchthonhaus ist ein Museum, das Bücher, Manuskripte, Graphiken, Münzen und Medaillen jener Zeit präsentiert, die seit Leopold von Ranke "Das Zeitalter der Reformation" genannt wird.

Das Melanchthon-Gedächtnishaus ist als Gesamtkunstwerk zu betrachten. Erst das Zusammenwirken von Architektur, Skulptur, Ausstattung, Bibliothek sowie der Sammlung authentischer Zeugnisse läßt hier einen "Mikrokosmos Melanchthon" entstehen. Äußere Rahmenbedingung für das Gedenkkonzept bot die Historizität des Ortes.

"Wenn auch das originale Geburtshaus Melanchthons bereits im 17. Jahrhundert zerstört worden war, so erfüllt das neue Haus und sein Museum unstreitig den Zweck [der Erinnerung] voll und ganz, viel besser als der pietätvollste Wille und der begabteste Baumeister es hätten mit dem alten Gebäude zustande bringen können."

So zumindest die Ansicht, die um 1900 in Bretten vorherrschte. (Zitiert nach Friedrich Withum, Bretten)

Das Museum präsentiert sich in der Spannung zweier historischer Epochen: der ausgehenden wilhelminischen Ära und ihrem Verständnis der Reformation sowie der eigentlichen Kultur der frühen Neuzeit, die sich aus den umfangreichen Sammlungen und Beständen des Museums ergibt.






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