26.07.200917 Uhr

Ökumene heute: Die gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre - intrakonfessionelle Rezeption und interkonfessionelle Bedeutung, Vortrag von Jun.-Prof. Dr. Birgitta Kleinschwärzer-Meister


Bretten Melanchthonhaus Gedächtnishalle

Die Münchner Juniorprofessorin Dr. Birgitta Kleinschwärzer-Meister setzt am Sonntag, 26. Juli 2009, um 17 Uhr im Melanchthonhaus Bretten die Reihe „Ökumene heute“ fort. Ihr Themenschwerpunkt lautet: “Die gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre - intrakonfessionelle Rezeption und interkonfessionelle Bedeutung. Die Veranstaltungsserie wird von der Europäischen Melanchthon-Akademie Bretten, dem Roncalli-Forum Karlsruhe und dem Institut für Reformationsforschung in Straßburg gemeinsam ausgerichtet. Der Vortrag wird zudem von der Arbeitsstelle für Literarische Museen gefördert.

Die Frage nach dem Aufgreifen, Anerkennen und Umsetzen ökumenischer Dialogergebnisse auf allen Ebenen der christlichen Kirchen ist für Birgitta Kleinschwärzer-Meister eine Schlüsselfrage ökumenischer Theologie. Häufig besteht - ihrer Auffassung nach - eine Diskrepanz zwischen den Erwartungen, die an ein Dialogdokument gerichtet werden, und dessen tatsächlichen intra- wie interkonfessionellen Konsequenzen. Diese Diskrepanz wurde und wird nach wie vor auch im Blick auf die Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre festgestellt, welche 1999 in einer Gemeinsamen Offiziellen Feststellung durch den Lutherischen Weltbund und die Katholische Kirche als erstes lutherisch-katholisches Dialogdokument kirchenamtlich unterzeichnet wurde.

Zur Person
Birgitta Kleinschwärzer-Meister, geb. 1969; Studium der Mathematik und Katholischen Theologie; 2000 Promotion zum Dr. theol. im Fach Dogmatik, 2006 Habilitation und Lehrbefugnis für Dogmatik und Ökumenische Theologie; derzeit Juniorprofessorin für Ökumenische Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität München.