17.09.200919.30 Uhr

Öffentlicher Abendvortrag im Rahmen der Tagung: "Melanchthon und die europäischen Universitäten", Prof. Dr. Herman Selderhuis, Appeldoorn


Bretten Melanchthonhaus Gedächtnishalle

Internationale Reformationshistoriker treffen sich vom 17. bis 19. September 2009 in Bretten. Die Europäische Melanchthon-Akademie ist Gastgeber für den „Theologischen Arbeitskreis für Reformationsgeschichtliche Forschung (TARF)“ der „Union der Evangelischen Kirchen in Deutschland“. Thema der Tagung ist „Die Europäische Bedeutung Philipp Melanchthons“. Die Leitung des Symposiums haben der Direktor der Melanchthon-Akademie und Kustos des Melanchthonhauses, PD Dr. Günter Frank, sowie Prof. Dr. Volker Leppin, Friedrich-Schiller-Universität Jena. Am Abschlusstag wird der Evangelische Landesbischof Dr. Ulrich Fischer zu den Teilnehmern ein Grußwort sprechen.
Am ersten Tagungsabend, am Donnerstag, 17. September, 19.30 Uhr hält Prof. Dr. Herman Selderhuis, Appeldorn, einen öffentlichen Abendvortrag in der Gedächtnishalle des Melanchthonhauses. In seinen Betrachtungen widmet er sich „Melanchthon und den europäischen Universitäten“.Denn: Reformprogramme für universitäre Ausbildung und Diskussionen über Fächer gibt es nicht erst seit unserer Zeit, so Prof. Dr. Selderhuis. Die Reformation des 16. Jahrhunderts hat ebenfalls zu fundamentalen Änderungen auf diesem Gebiet geführt. Neue Modelle, Neugründungen und Reorganisationen gab es europaweit und keiner hat sich daran ähnlich intensiv beteiligt wie Philipp Melanchthon.