20.02.2011 17 Uhr

Sonntagsvortrag: "Krächzender Rabe oder singende Nachtigall?" Der Dichter Philipp Melanchthon und sein poetisches Werk. Referent: Dr. Thorsten Fuchs, Wetzlar


Bretten Melanchthonhaus Gedächtnishalle

Am Gedenkwochenende zu Philipp Melanchthons Geburtstag, es wäre der 514., findet am 20. Februar, um 17 Uhr,  in der Gedächtnishalle des Melanchthonhauses ein Sonntagsvortrag statt: Dr. Thorsten Fuchs, Wetzlar, erläutert unter dem Titel „Krächzender Rabe und singende Nachtigall – Der Dichter Philipp Melanchthon und sein poetisches Werk“ den sprachlich künstlerischen Aspekt der vielseitige Persönlichkeit.

Insgesamt rund 600 lateinische Gedichte hat Melanchthon verfasst. Dieses dichterische Schaffen durchzieht sein Leben vom Jugendalter bis zu seinem Tod. Dr. Thorsten Fuchs will an verschiedenen Textbeispielen einen Blick auf die poetische Seite des Wissenschaftlers richten. Dabei soll dessen dichterisches Selbstverständnis untersucht und in den Zusammenhang der humanistisch-neulateinischen Gelegenheitsdichtung eingeordnet werden.

Zur Person:
Thorsten Fuchs studierte Klassischen Philologie (Latein und Griechisch) sowie Geschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seine Dissertation verfasste er im Fach Latein. Veröffentlicht wurde diese Dissertation in Tübingen im Jahr 2008 „Philipp Melanchthon als neulateinischer Dichter in der Zeit der Reformation“. Er ist als Studienrat an der Goetheschule Wetzlar (Oberstufengymnasium) tätig.