In der Gedächtnishalle des Melanchthonhauses kommt es zu intensiven „Begegnungen“ mit der aktuellen Kunst: Die Brettener Malerin Ursula Maria Steinbach zeigt vom 1. März bis 1. April 2012 eine Auswahl ihrer künstlerischen Arbeiten. Ausstellungseröffnung ist am Mittwoch, 29. Februar um 19.30 Uhr.
Ursula Maria Steinbach hat bereits während ihres Studiums der Fächer Kunst , Deutsch und Philosophie an der Pädagogische Hochschule Karlsruhe gemalt und kleinere Ausstellungen ausgerichtet. Nach dem Examen konzentrierte sie sich einige Jahre beruflich ausschließlich auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen – eine Lebensphase, die mit ihrer Heirat und der Geburt ihres Sohnes zusammenfiel.
Erst Mitte der 90-er Jahre, ausgelöst durch einen intensiven inneren Prozess des geistigen Umbruchs, besann sie sich wieder auf ihr eigenes künstlerisches Schaffen. So lebt und arbeitet sie heute in Bretten und hat sich innerhalb weniger Jahre durch zahlreiche Einzelausstellungen weit über die Grenzen ihres näheren Lebensraumes hinaus einen Namen gemacht. Ursula Maria Steinbach widmet sich auch intensiv der Grafik und Dichtung.
Ihre häufig sehr farbstarken zwischen dem abstrakten und Gegenständlichen changierenden Werke waren etwa in der Landeskunstwoche in Ettlingen, in Stuttgart, Berlin und vielen anderen Städten zu sehen und befinden sich in Privatbesitz sowohl in Europa als auch in den USA. Außerdem wurden ihre Entwürfe in zahlreichen Wettbewerben prämiert, in deren Folge sie mehrere staatliche wie auch kirchliche Auftragsarbeiten annahm. Beispiele dafür sind einige moderne sakrale Altarraumgestaltungen und Glasfassaden im süddeutschen Raum wie z.B.. in Bretten, Eppingen, Großbottwar und Bad Friedrichshall.