13.12.2015 17.00 Uhr

Dritter Sonntagsvortrag zum Ausstellungsprojekt von Dr. Maria Lucia Weigel "Zwingli und Calvin im Bildnis"


Bretten Melanchthonhaus Gedächtnishalle

 

Der dritte Projektvortrag nimmt die Schweizer Reformatoren Zwingli und Calvin in den Blick. Anders als im Umfeld der Wittenberger Reformation duldeten die Anhänger der Reformation in der Schweiz keinerlei Bilder in ihren Kirchen. Der Vorbehalt gegen Bilder war der Befürchtung geschuldet, diese könnten den Betrachter zu Verehrung, gar Anbetung verleiten.

Diese Sicht erstreckte sich auch auf die Darstellung der Protagonisten der Schweizer Reformation. Wohl existierten Bildnisse aus dem 16. Jahrhundert, doch erst in der zweiten Jahrhunderthälfte, nach dem Tod von Zwingli und Calvin, fanden diese in größerer Anzahl Verbreitung. Dies verdankt sich dem nun einsetzenden Gedenken an Personen, deren Leben und Wirken den nachfolgenden Generationen als vorbildlich vor Augen gestellt werden sollte. Dr. Maria Weigel stellt in ihrem Vortrag die Bildformeln vor, in denen die Konterfeis der Schweizer Reformatoren der Nachwelt überliefert wurden.

 

Der Eintritt ist frei.