21.04.2016 Eröffnung: 19.30 Uhr bis 22.05.2016

Ausstellung: Aus der Schatzkammer des Melanchthonhauses. Handschriften des 16. Jahrhunderts in Originalen


Bretten Melanchthonhaus Gedächtnishalle

Das Melanchthonhaus Bretten öffnet seine Schatzkammer und zeigt aus den Beständen seiner historischen Bibliothek vom 22. April bis 22. Mai 2016 Original-Handschriften aus der Zeit des 16. Jahrhunderts. Dabei handelt es sich um Kostbarkeiten, die erstmals in einer Ausstellung zu sehen sind.

 

Die umfangreiche Handschriften-Sammlung der 1903 vom Berliner Kirchenhistoriker Prof. Nikolaus Müller (1857-1912) gegründeten Bibliothek ist von herausragender Bedeutung und enthält reiches Material aus der Zeit der Reformation und darüber hinaus. Die Handschriften stammen aus Nachlässen, Schenkungen und aus dem Erwerb des Melanchthonvereins.

 

Die Briefe der Ausstellung sind Zeitzeugnisse, die Einblick in die damalige Welt geben: aus einigen Briefen erfahren wir von Ereignissen im privaten Leben, andere berichten über Geschehnisse im gesellschaftlichen Leben.

Die ausgestellten Schriftstücke sind von professionellen Schreibern verfasst, deren Handschrift zu bewundern ist, sowie eigenhändige Schriftstücke, die oft eine unleserliche Handschrift nachweisen.

 

Die Präsentation umfasst Autografen so berühmter Persönlichkeiten wie etwa Kaiser Ferdinand I. oder Kurfürst Friedrich III., der Weise. Zu den Handschriften der Adligen fügen sich Briefe aus der Feder etwa des Theologen David Chyträus oder des Humanisten Caspar Peucer.

 

Die Ausstellungseröffnung, die von Literaturland Baden-Württemberg unterstützt wird, findet am 21. April, um 19.30 Uhr in der Gedächtnishalle des Melanchthonhauses statt.

 

Besichtigung der Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Melanchthonhauses möglich: Dienstag bis Freitag von 14 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 13 und von 14 bis 17 Uhr.