08.07.2011

Melanchthon-Schülerpreis 2011 geht an Julian Herold


Preisträger Julian Herold

Herausragende schulische Leistungen und Engagement bei der Schülerfirma Chamäleon
Julian Herold, Abiturient am Melanchthon-Gymnasium Bretten, ist der Träger des Melanchthon-Schülerpreises 2011. Er erhielt die Auszeichnung aus den Händen von Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, der zusammen mit PD Dr. Günter Frank, Direktor der Europäischen Melanchthon-Akademie, und Rolf Harsch der Jury für die Auszeichnung angehörte. Neben den schulischen Leistungen stellte Schnaudigl auch Julian Herolds soziales Engagement heraus, der in der Schülerfirma Chamälion, die Produkte aus Indien vertreibt, eine leitende Position einnimmt.

Weitere Bewerber um den sogenannten "kleinen Melanchthon-Preis" waren Jessica Ripp von der Max-Planck-Realschule, Helen Rudolf vom Edith-Stein-Gymnasium und Rebekka Meißner von den Beruflichen Schulen Bretten.

Auch OB Martin Wolff zeigte sich beeindruckt von den Bewerbern und dem Preisträger. Während Hans-Joachim Reiber, der Vorsitzende des Melanchthonvereins, versprach, dafür sorgen zu wollen, dass die Anwärter des Preises, in Zukunft besser belohnt werden sollen. „Die Jugend recht bilden ist etwas mehr als Troja erobern“. Mit diesem Zitat Melanchthons gab der Vorstand der Schülerpreisstiftung, der Landtagsabgeordnete Joachim Kößler gleichsam dem Brettener Reformator und Universalgelehrten das Wort im Rahmen der Feierstunde, die vom Chor und Orchester der Max-Planck-Realschule musikalisch begleitet wurde.

Der Melanchthon-Schülerpreis ist mit insgesamt 750 Euro dotiert und gilt sowohl hervorragenden schulischen Leistungen, als auch dem Wissen über Philipp Melanchthon und vor allem dem sozialen Engagement. Vorgeschlagen werden können Schüler aller weiterführenden Schulen in Bretten, also Schüler der Gymnasien, der Realschulen, Hauptschulen und Berufsschulen.