Die Melanchthonmedaillen – ein Überblick

Seit 1988 verleiht die Stadt Bretten in dreijährigem Turnus an Wissenschaftler, die sich um die Forschung auf dem Gebiet der frühen Neuzeit, Reformation und Humanismus besonders verdient gemacht haben, den mit 15 000 Mark dotierten Melanchthonpreis. Anlässlich dieser angesehenen Ehrung legt die Sparkasse Bruchsal-Bretten stets eine neue Gedenkmedaille auf.

Die vier bislang vorliegenden Medaillen griffen in ihrer Gestaltung auf überlieferte Darstellungen Philipp Melanchthons zurück. Die Medaille 2000 hingegen wird eine außergewöhnliche Künstlermedaille sein. Der Brettener Maler und Bildhauer Willi Gilli fertigte ein zeitgemäßes Melanchthon-Bild, das in seiner Plastizität über die Form der Münze hinausweist.

Die ersten drei Medaillen hatten einen Durchmesser von jeweils 32 mm, seit 1997 weisen sie einen Durchmesser von 40 mm auf.

1988       Das bekannte Dürer-Porträt des Reformators

1991       Die Melanchthondarstellung von Lukas Cranach d.Ä.

1994       Porträt Melanchthons von Hans Holbein d.J.

1997       Brustbild Melanchthons nach dem Standbild in Wittenberg und Bretten
               von Friedrich Drake

2000       Künstlermedaille von Willi Gilli

zurück