„Wir müssen reden“ – Philipp Melanchthon und Johann Georg Faust

24.06.2026 um 19:30

Melanchthonhaus Bretten

Zwei Forscher, Denker und „Gegenspieler“ kommen ins Gespräch

Die Ausstellung bringt zwei Menschen ins Gespräch, die auf den ersten Blick wie Gegenspieler wirken: Philipp Melanchthon und Johann Georg Faust! Sie waren Zeitgenossen aus nächster Nachbarschaft. Irgendwie haben sie sich wohl gekannt – aber wie genau, wissen wir nicht. Sie hatten denselben Wissensdurst und einen ähnlichen Bildungshintergrund. Aber ob sie miteinander geredet haben? Was passiert, wenn wir die „Gegenspieler“ an einen Tisch setzen?

Uns Menschen von heute verbinden ebenfalls gemeinsame Fragen, Hoffnungen und Ängste. Aber miteinander reden – das ist oft gar nicht so einfach. Vor allem, wenn andere genau das Gegenteil von dem tun und denken, was wir für richtig halten. Die kooperative Ausstellung „Wir müssen reden“ möchte Menschen ins Nachdenken bringen – und hoffentlich auch ins Gespräch. Menschen, die aus ganz unterschiedlichen Perspektiven auf die Welt schauen. Gibt es etwas, das uns verbindet? Lohnt es sich, miteinander ins Gespräch zu kommen? Verstehe ich die Welt – und mich – dann vielleicht besser?

Wir laden ein zur Ausstellungseröffnung, mit Grußworten und Beiträgen von Oberbürgermeister Nico Morast (Bretten) und Bürgermeister Alexander Kozel (Knittlingen), Prof. Dr. Thomas Schmidt (Leiter der Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg), Dr. Denise Roth (Faust-Museum Knittlingen) und Prof. Dr. Christian Neddens (Europäische Melanchthon-Akademie Bretten). Anschließend laden wir ein zu Gesprächen, Gebäck und Getränken.

„Wir müssen reden“ ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen Melanchthonhaus Bretten und Faust-Museum Knittlingen. Es wurde vom Land Baden-Württemberg für den „Innovationsfonds Kunst“ ausgewählt und wird durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gefördert. Die Ausstellung kann vom 24. Juni bis zum 8. November 2026 im Melanchthonhaus besichtigt werden. Zum Programm gehören Vorträge, Workshops und eine Lichtinstallation.